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Kreditwege.com – Hier finden Sie Antworten zu allen Fragen rund um das Thema Kredit!

Im Leben gibt es immer wieder Situationen, in denen Menschen für eine unerwartete Verbindlichkeit oder langfristige Investition sofort Geld brauchen um möglichst schnell aus dieser misslichen Lage herauszukommen. Einen Kredit aufzunehmen ist in Zeiten der Digitalisierung eine unverzichtbare beziehungsweise praktische Handlung, vor allem wenn es darum geht, sich größere Anschaffungen finanzieren zu lassen. Generell lassen sich finanzielle Engpässe durch einen günstigen Kredit, welcher möglichst nach den persönlichen Wünschen und Vorstellungen optimal abgestimmt werden sollte, leicht verschmerzen. Stellt sich aber die Frage, wie finde ich den richtigen Kredit, wenn die Geldreserven äußerst begrenzt sind? In diesem Sinne: Herzlich willkommen bei Kreditwege.com – dem idealen Ratgeber rund um das Thema Kredit. Bei Kreditwege.com finden Sie verschiedene seriöse und günstige Kreditangebote, die aber auch Ihren individuellen Bedürfnissen angepasst werden können. Aber bevor Sie sich für einen Kredit entscheiden, sollten sie sich vorab umfassend mit diesem vielfältigen Thema befassen, um etwaige Missverständnisse oder sogar mögliche Enttäuschungen mit der Bank oder anderen Geldgebern zu vermeiden. Bei Kreditwege.com erhalten Sie wertvolle Tipps, Informationen sowie Erklärungen rund um den komplexen Themenbereich Kredite, Finanzierung und alles, was noch dazugehört. Aber vor der Suche nach dem passenden Kredit sollten Sie tatsächlich zwei wichtige Faustregeln beachten: Solange noch Geld auf dem Girokonto, Tagesgeld oder Festgeldkonto vorhanden ist, sollten Sie diese Reserve auch wirklich für Notfälle beibehalten. Denn Reserven bedeuten auch, dass Ihre Bonität noch halbwegs in Ordnung ist und ein Kredit wahrscheinlich bewilligt wird. Wer alle Reserven verbraucht und nach einer späteren Kreditaufnahme unvorhergesehen ein zweites Darlehen benötigt, könnte Probleme mit der Ratenzahlung bekommen, wenn plötzlich sogar zwei Raten zu zahlen sind.

Wer ist eigentlich alles an einem Kredit beteiligt?

In einer Kreditbeziehung ist es wie in einer Ehe, denn auch hier sind im Idealfall zwei Parteien beteiligt. Doch bei einem Kreditvertrag gelten andere Konditionen, die für einen erfolgreichen Kreditantrag entscheidend sind. Stimmt die Bank dem Kreditantrag zu, sollte eigentlich einem Vertrag nichts mehr im Wege stehen. In der Praxis funktioniert es wie folgt: Ein Gläubiger (Bank oder Kreditinstitut) stellt nach gründlicher Prüfung einen gewünschten Geldbetrag, welchen der Schuldner (Kreditnehmer) angefragt hat, zur Verfügung. Das heißt der Kreditnehmer leiht sich von einem Kreditgeber einen bestimmten Geldbetrag aus, der innerhalb eines festgelegten Zeitraumes und zu einem vereinbarten Zinssatz zurückgezahlt wird. Dabei verpflichtet sich der Kreditnehmer das ausgeliehene Geld rechtzeitig bzw. vollständig – und meist in monatlichen Raten – abzubezahlen. In einem Kreditvertrag sind stets die Höhe, die Anzahl und die Fälligkeit der Monatsraten geregelt. Auf Wunsch erhalten Kunden mit dem Vertrag einen detaillierten Tilgungsplan, welcher genau anzeigt, wie die Kreditverpflichtungen Schritt für Schritt verringert werden.

Was beinhaltet ein Kreditvertrag?

Ein Kreditvertrag kommt normalerweise durch zwei übereinstimmende Willenserklärungen - Antrag und Annahme - zustande. In den meisten Fällen bittet ein Kunde um eine Bewilligung eines Kredites. Nachdem das Kreditinstitut den Kundenantrag geprüft und mit dem Kreditsuchenden die nötigen Verhandlungen geführt hat, kommt es normalerweise meist zu einer Kreditzusage. Die Zusage des Kreditinstituts ist als eine Annahme des Kreditantrags zu verstehen. Sollten im Vertrag Änderungen gemacht werden, stellt er rechtlich gesehen einen neuen Antrag dar (erste Willenserklärung). Mit der Annahme der Kreditzusage durch den Kreditnehmer (zweite Willenserklärung) kommt der Kreditvertrag dann letztlich zustande. Die Willenserklärungen sowohl des Kreditnehmers als auch des Kreditinstituts werden in einem Formular zusammengefasst.

Händeschütteln über Büchern und Dokumenten

In einem Kreditvertrag sollten folgende Vereinbarungen stehen:

  • die Höhe des Kredits
  • die Laufzeit des Kredits
  • die Art des Kredits
  • die Rückzahlung des Kredits
  • die Kosten des Kredits
  • die Besicherung des Kredits
  • die Kündigungsmöglichkeiten
  • den Gerichtsstand
  • die Anerkennung der AGB

Was sind die Voraussetzungen für einen Kredit?

Wer einen Kredit aufnehmen möchte, muss erstmal die zwei wichtigsten Kriterien erfüllen - und zwar sollte man erstens volljährig - und zweitens kreditfähig sein. Denn eine Bank ist gesetzlich verpflichtet vor einer Kreditzustimmung, die Kreditfähigkeit und auch die Kapitaldienstfähigkeit seiner Kunden gründlich zu überprüfen. Als Kreditfähig bezeichnet man daher eine natürliche Person, welche zum einen geistig in der Lage sein sollte einen rechtswirksamen Darlehensvertrag abzuschließen, und die zum anderen das 18. Lebensjahr vollendet hat. Aber bei einer Kreditvergabe ist letztlich die Bonität bzw. Kreditwürdigkeit besonders wichtig. Schließlich wird an dieser Stelle entschieden, ob der Antragsteller in der Lage ist, den Kredit vollständig zurückzahlen oder ob die Bank doch damit rechnen muss, das Geld abzuschreiben. Zu den wichtigen Voraussetzungen für einen Kredit gehört unter anderem der Nachweis eines festen Wohnsitzes, vor allem wenn der Kredit in Deutschland beantragt wird. Damit die betroffenen Geldinstitute genau nachprüfen können, ob potenzielle Kreditnehmer auch wirklich schuldenfrei sind, wird normalerweise eine Auskunft bei der Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung – kurz Schufa genannt - vorgenommen. Die Schufa ist die größte Wirtschaftsauskunftstelle in Deutschland. Mithilfe der Schufa wird die Kreditwürdigkeit bzw. Zahlungsbereitschaft potenzieller Kreditnehmer nachgefragt und genau geprüft. Dabei handelt es sich um einen Wert zwischen 1 und 100 Punkte – je niedriger der Wert ist, desto weniger kreditwürdig ist auch demnach die betreffende Person oder auch das Unternehmen. Zudem greifen Banken und Kreditinstitute auf seriöse interne Bewertungsinstrumente (Scoring) zurück, um sich die notwendigen Informationen bei einem Kreditantrag einzuholen. Falls ein Kreditantragsteller kein Kreditangebot bekommt, bedeutet das allerdings nicht, dass er prinzipiell eine schlechte Bonität hat. Die Absage kann vielerlei weitere Gründe haben. Die Kredithöhe muss allerdings im realistischen Verhältnis zum Einkommen sein. Daher sollte ein Kreditnehmer seine finanzielle Situation möglichst realistisch einschätzen und genaue Angaben an die Bank weitergeben. Bei einem Kredit an Privatpersonen sind je nach Kredithöhe folgende Belege erforderlich bzw. nachzuweisen:

Selbstständige oder Freiberufliche müssen dagegen mehrere Steuerbescheide oder andere Gehaltsnachweise einreichen und haben es manchmal verhältnismäßig schwer, einen Kredit für private Anschaffungen bewilligt zu bekommen. Jedoch sind hier die Chancen besser, einen Firmen- oder Unternehmenskredit zu bekommen.

Unterschied zwischen Konditionsanfrage und Kreditanfrage

In der Finanzwelt gibt es zwischen einer Konditionsanfrage und einer Kreditanfrage einen kleinen aber wesentlichen Unterschied, der bei einem Kreditantrag entscheidend sein kann. Menschen die einen Kredit aufnehmen möchten, sind zunächst gut beraten sich über die angebotenen Konditionen zu informieren. Eine Konditionsanfrage ist daher nichts anderes als eine Anfrage bei einer Bank zu deren aktuellen Konditionen, wenn ein ernsthaftes Interesse an einer Finanzierung besteht. Das heißt, dass der Kreditsuchende sich erstmal nach den Konditionen bzw. nach den Zinsen erkundigt, die bei einem Kreditentscheid anfallen können. Erst danach wird er entscheiden, ob er eine Kreditanfrage stellt. Allerdings ist es besonders wichtig der Bank vor Beginn eines Gespräches darauf hinzuweisen, dass es sich lediglich um eine Konditionsanfrage handelt. Wird es versäumt, kann das die Bank als Kreditanfrage verstehen. Somit hat die Konditionsanfrage einen gerade einfachen und unverbindlichen Charakter. Eine Konditionsanfrage wird zwar bei der Schufa gespeichert, aber sie ist für andere Geldinstitutionen nicht einsehbar und wirkt sich auch nicht negativ auf die Bonität des Antragstellers aus. Besonders wichtig bei der Konditionsanfrage ist vor allem auf den Zinssatz zu achten, da dieser für die Gesamtkosten der entscheidende Faktor ist.

Mann telefoniert mit Kreditgeber, der ihm wichtige Dokumente nennt

Eine Kreditanfrage ist schon sehr konkret und offiziell

Bei einer Kreditanfrage sind die Vorstellungen des Kreditbewerbers dagegen schon sehr konkret und verbindlich. In diesem Fall möchte der Kreditantragsteller unbedingt einen Kredit aufnehmen und er erkundigt sich daher wie seine Chancen stehen, tatsächlich einen Kredit zu bekommen. Darüber hinaus muss der Kreditsuchende bei einer Kreditanfrage wichtige Dokumente wie der Personalausweis, die Gehaltsabrechnungen, die Kontoauszüge und eventuelle Sicherheiten (z.B. Bürgschaft, Pfandrecht oder Hypothek) vorlegen. Außerdem wird bei der Kreditanfrage die Schufa eingeschaltet und die Bank informiert sich über die Bonität des Antragstellers. Gerade für Personen die mehrere Kreditanfragen gestellt haben, kann sich so eine Konstellation negativ auswirken. Denn so sehen beispielsweise andere Banken, dass man bereits einen Kredit beantragen wollte. Dies wirkt sich nicht gerade positiv auf alle nachfolgenden Kreditanfragen aus. Die Kreditanfrage bleibt dann für mindestens 14 Tage in der Kreditauskunft gespeichert und ist für alle anderen Kreditinstitutionen sichtbar. Deswegen sind Kreditsuchende gut beraten auch nach den verstrichenen 2 Wochen nachzuprüfen, ob die Anfrage tatsächlich gelöscht wurde.

Fazit: Den Unterschied zwischen Kredit- und Konditionsanfrage sollten zukünftige Kreditnehmer gut kennen, denn wer den zentralen Unterschied nicht versteht, dem drohen bei einem Kredit möglicherweise höhere Zinszahlungen oder im schlimmsten Fall sogar die Aberkennung seiner Kreditwürdigkeit.

Was sollte man bei einem Kredit beachten?

In manchen Lebenslagen kann ein Kredit eine sinnvolle Maßnahme sein, weil oft notwendige Sachen wie offene Rechnungen, eine Autoreparatur oder Renovierungen am Eigenheim zur Werterhaltung oder sogar zum Weiterverkauf bezahlt werden müssen. Da Kredite aber nicht nur Vorteile mit sich bringen, ist es auf jeden Fall immer ratsam einen Vergleich der verschiedenen Kreditzinsen durchzuführen. Für diesen Fall bieten sich Online-Kredite an, weil man hier alle Angebote auf einen Blick zusammen hat und sie in Ruhe durchrechnen kann. Wer bei der Schufa zum Beispiel mit einem negativen Eintrag notiert ist oder aus bestimmten Gründen diese Option ablehnt, hat die Möglichkeit einen schufafreien Kredit in Anspruch zu nehmen. Das sollte aber gut überlegt sein. Denn bei einem schufafreien Kredit gibt es auch einige Nachteile, speziell mit den angebotenen Konditionen, an die man lange gebunden sein wird. Sogar die Zinsen sowie anfallende Gebühren sind bei einem schufafreien Kredit (besondere Variante des Ratenkredits) wesentlich höher als bei einem normalen Kredit (bei gleicher Kreditsumme), da die Bank ihr Geld mit einem hohen Risiko und natürlich mit großen Bedenken verleiht. Normalerweise wird auch nur ein Betrag bis maximal 3.000 Euro von den Geldgebern gewährt. Außerdem erfolgt beim schufafreien Kredit weder eine Anfrage noch eine Meldung an die Schufa. Viele Kunden sehen bei Krediten nur Vorteile. Natürlich hat man so die Möglichkeit Anschaffungen zu tätigen, die man sich sonst nicht leisten könnte. In Notsituationen kann das wirklich zu einer großen Erleichterung der Gesamtsituation führen. Dank der langen Laufzeiten bei Banken müssen sich die Kunden daher auch nicht unnötig unter Druck setzen, wenn es um die Abzahlung des Kredits geht. Auch andere Kreditgeber kommen in Frage, doch sollte immer ein schriftlicher Vertrag abgeschlossen werden. Sowohl für die Bank als auch für die Privatperson ist sehr wichtig, sich jederzeit an den Vertrag zu halten.

Die Vorteile eines Kredites:

Die Nachteile eines Kredites:

Wie lange braucht eine Bank um meinen Kreditantrag zu bewilligen?

Die Dauer bis eine Bank einen Kreditantrag bewilligt und danach auch auszahlt, hängt überwiegend von der guten Kooperation des Kreditnehmers ab. Eine ausreichende Bonität ist daher noch lange keine Garantie für einen positiven Kreditentscheid. Kunden, welche sich vor einem Kreditantrag genau informieren, vermeiden immerhin häufiges Nachfragen der Geldgeber und verkürzen somit auch die Dauer bis zur Auszahlung. Dass Online-Kredite schneller ausbezahlt werden als bei der Hausbank, entspricht aber nicht ganz der Wahrheit. Beispielsweise haben Bestandskunden, welche einen positiven Eindruck bei der eigenen Bank hinterlassen, generell sehr gute Chancen, den Kredit umgehend und in kürzester Zeit ausbezahlt zu bekommen. Vorausgesetzt der Kreditnehmer hat vorab beim Bankberater persönlich vorgesprochen und alle Unterlagen bzw. Sicherheiten vollständig und unaufgefordert bereitgestellt. Aber auch ein selbstbewusstes Auftreten beim persönlichen Bankgespräch oder ein kurzes persönliches Begleitschreiben beim Kreditantrag kann sich für einen Online-Kredit positiv auf den Kreditentscheid auswirken. Wer darüber hinaus einen eigens entworfenen Finanzierungsplan ausarbeitet und diesen dem Antrag beifügt, hat bei den Kreditgebern sehr gute Chancen, dass sein Antrag positiv bewertet wird. Kreditsteller die sich sehr bedürftig zeigen und um einen Kredit betteln, haben es ebenfalls schwer glaubwürdig rüber zu kommen. Denn die Kreditinstitute sehen in diesem Verhalten eine gewisse Notsituation und vermuten daher meist eine schlechte Zahlungsmoral der betroffenen Personen. In der Regel müssen Kunden vom Kreditantrag bis zur Auszahlung mit einer Dauer von ein paar Tagen bis zu zwei Wochen rechnen.

Kreditanträge online sorgfältig beantragen

Gerade im „World Wide Web“ versprechen viele Banken und private Kreditgeber einen schnellen Online-Kredit und locken die Kunden mit attraktiven und sofortigen Bargeldauszahlungen. Für skeptische Kreditnehmer kann dies aber eher den Eindruck erwecken, dass hier vor einem Kreditentscheid die Unterlagen nicht sorgfältig geprüft werden. Grundsätzlich stehen bei Online-Krediten hinter den Kulissen größtenteils diverse seriöse Kreditgeber wie Banken, welche nur bei entsprechender Bonität und nötigen Sicherheiten einen Kredit zustimmen bzw. vergeben. Kreditgeber, die es mit der Bonität nicht so ganz genau nehmen, verlangen in der Regel extrem hohe Gebühren. Daher ist ein Online-Kreditvergleich stets eine gute Möglichkeit, Chancen und Kosten für den Kredit zu überprüfen. Bei einem Online-Kreditantrag funktioniert der Ablauf genauso wie der bei einem persönlichen Antrag bei einer Bank, nur dass alle Unterlagen direkt online mit hochgeladen werden. Außerdem muss der Antrag vollständig und ordnungsgemäß ausgefüllt werden. Darüber hinaus ist im Gegensatz zu einem Offline-Kreditantrag eine zusätzliche Legitimierung/Identifizierung des Kreditnehmers erforderlich und hier wird von den modernen Banken überwiegend das PostIdent-Verfahren angeboten. Gerade weil viele Banken meist online tätig sind und es z.B. keinen Bankschalter gibt, an dem sich Kunden ausweisen können ist das PostIdent-Verfahren notwendig. So können sich Verbraucher einfach und schnell entweder mit dem Personalausweis oder Reisepass ausweisen. Mit dieser Maßnahme ist eine Eröffnung von Konten unter falschem Namen nicht möglich.

Sprechblase mit Checkliste über einem Mann im Anzug

Checkliste zur Vorbereitung eines Kreditantrages:

  • Selbsteinschätzung der Kreditwürdigkeit
  • alle Einnahmen (inklusive Mieteinkünfte) darlegen
  • alle Ausgaben (Miete, Abos, Unterhalt, Versicherungen etc.) preisgeben
  • bei Umschuldung: Banken inkl. Angabe der entsprechenden Kreditkonten
  • alle notwendigen Unterlagen bereitstellen
  • einen Finanzierungsplan beifügen
  • PostIdent-Verfahren: Kreditantrags-Unterlagen, aktuellen Ausweis, PostIdent-Coupon von der Bank/Kreditvermittler

Was ist der entscheidende Faktor bei einem Kredit?

Bevor Sie sich dafür entscheiden ein Kredit aufzunehmen, egal ob von einer Bank oder vom einen Kreditvermittler, ist es wichtig zu prüfen, wie viel freies Kapital man monatlich zur Verfügung hat. Diese freien Geldmittel sind normalerweise für die Kredittilgung vorgesehen. Aber bei der Berechnung sollten Kunden für den Fall der Fälle nicht den Sicherheitsfaktor außer Acht lassen. Wenn beispielsweise vom Einkommen nach Abzug aller fixen und variablen Kosten etwa 500 Euro monatlich übrig bleiben, dann sollte nicht gleich das ganze Geld zur Rückzahlung des Kredits verwendet werden. Denn sollte die betroffene Person beispielsweise nach einem schweren Unfall vor unerwarteten Kosten wie einer teuren Kfz-Reparatur stehen, dann hätte man keine finanziellen Rücklagen mehr, auf die man zurückgreifen kann. Grundsätzlich unterscheidet man in dieser Branche zwischen Bank- und Privatkrediten. Während ein Bankkredit - wie der Name bereits vermuten lässt - von einer Bank zur Verfügung gestellt wird und die auf den geliehenen Betrag anfallende Zinsen einfordert, wird ein Privatkredit demnach von einer Privatperson vergeben, welche als Kompensation für den Verzicht und das entstehende Risiko ebenfalls Zinsen vom Kreditnehmer einfordern darf. Aber das entscheidende Merkmal bei einem Kredit ist die zeitverzögerte Zahlungsweise zwischen der Rückzahlung und der erbrachten Leistung. Allerdings ist bei nicht gewerblichen Personen immer eine Bonitätsprüfung des Kreditnehmers erforderlich.

Diese Unterlagen sind bei einem Kreditantrag erforderlich:

Eine Weltkugel vor der ein Laptop und ein Safe mit Geld steht

Im Netz Informationen sammeln und den besten Kredit finden

Die Möglichkeiten für Kreditnehmer auf dem Markt relativ schnell einen passenden Kredit zu finden, waren noch nie so groß wie in der heutigen Zeit. Gerade im Netz findet man eine vielfältige Auswahl an verschiedenen interessanten und verlockenden Kreditangeboten. Sollte eine seriöse Bank oder ein Geldgeber jedoch ein Kreditantrag ablehnen, dann geschieht es meist nicht aus Willkür oder bösem Willen. In den meisten Fällen wird ein Kreditantrag nicht akzeptiert, weil der Kreditnehmer nicht in der Lage ist, den Kredit im gewünschten Zeitraum abzubezahlen. Dennoch kann es auch mal vorkommen, dass Banken zu schnell und ohne Angabe von Gründen einen Kreditantrag ablehnen. Kleiner Tipp: Hier lohnt es sich stets online diverse Kreditanfragen zu prüfen. Mittlerweile ist es kein großes Geheimnis, dass Banken an Krediten sehr viel Geld verdienen. So ist es für einen Bankberater immer ein lukrativer Deal einen Kreditvertrag abzuschließen. Dabei unterliegen die Bankberater aber auch zahlreichen Verpflichtungen. Gerade unter dem wirtschaftlichen Aspekt stehen viele Bankberater oder Kreditvermittler unter großen Druck eine bestimmte Anzahl an Verträgen abzuschließen zu müssen. Denn viele arbeiten auf Provisionsbasis und je mehr Verträge sie abschließen, desto mehr Geld fließt demnach auch in das persönliche Konto ein.

Wie kann ich einen Kredit kündigen?

Wer einen Kredit kündigen möchte, muss das Kreditinstitut oder den Kreditgeber schriftlich davon in Kenntnis setzen. Dabei bestimmt sich das Kündigungsrecht für einen Kreditvertrag nach den Vorschriften des BGB. Ein Verbraucherkredit, bei dem es sich NICHT um eine Immobilienfinanzierung handelt, kann ohne Einhaltung einer Frist gekündigt werden. Jede Bank hat, sofern die Voraussetzungen dafür vorliegen, nicht nur die Möglichkeit, sondern auch das Recht, einen Kredit oder ein Darlehen vor dem Ablauf der regulären Laufzeit zu kündigen. Aber dafür muss das Kreditinstitut einen triftigen Grund haben diesen Schritt durchzuführen. Beispielsweise wenn die Rückzahlung bzw. die Tilgung des Bankkredits, auch unter Verwertung der Kreditsicherheiten, extrem gefährdet ist oder sich sogar in der Folgezeit verschlechtert.

Grundlagen für die Kündigung eines Kredits durch die Bank

Generell droht dem Kreditnehmer die Kündigung eines Kredits immer dann, wenn man seine Zahlungsverpflichtungen grob vernachlässigt hat und mit mindestens zwei vollständigen monatlichen Tilgungsraten in den Rückstand geraten ist. Aber der wesentliche Grund einer fristlosen Kündigung des Kredits ist jedoch, dass die Bank auf die drohende Kündigung durch entsprechende Mahnungen schriftlich hingewiesen hat. Außerdem müssen die Geldgeber (Banken oder Kreditinstitute) dem Kunden – bezüglich der Mahnbriefe - einen ausreichenden Zeitraum zur Tilgung der Kreditverbindlichkeiten einräumen. Falls in diesem Zeitraum die Nachzahlung der Kreditraten nicht erfolgt oder verstrichen ist und der Kreditnehmer sich gegenüber der Bank weiterhin reserviert verhält, bleibt der Bank keine andere Wahl als den Kredit fristlos zu kündigen. Die Konsequenz wäre dann, dass der zum Kündigungszeitpunkt noch offene Saldo in einem Betrag fällig wäre. Der Kreditnehmer müsste in diesem Fall bloß in vermindertem Umfang die Geldsumme zurückzahlen und zwar nur die Darlehensvaluta in der Höhe zum Zeitpunkt der wirksamen Kündigung. Die vorausberechneten Zinsen ohne laufzeitabhängige Kosten würden somit wegfallen. Ferner muss die Bank im Falle einer Kreditkündigung eine detaillierte gestaffelte Abrechnung mit finanzmathematisch exakter Rückrechnung vorlegen. Grundsätzlich gilt das Kündigungsrecht der Bank für jede Kreditart wie z.B. den Dispositionskredit und den Immobilienkredit. Gerade beim Immobilienkredit sollte man beim Auftreten von möglichen Zahlungsschwierigkeiten sofort das Gespräch mit der Bank aufnehmen, da hier oft die finanzierte Immobilie der Bank als Sicherheit überlassen worden ist. Bei anhaltenden Zahlungsrückständen hätten die Geldgeber dann direkten Zugriff auf das Objekt und könnte es sofort zur Versteigerung verwenden. Wenn das Kreditinstitut die Kündigung vorgenommen hat, dann gilt im Normalfall der im Kündigungsschreiben angegebene Termin. Sollte allerdings der Kreditnehmer sich für eine Kündigung entscheiden, dann ist die Kündigung erst gültig, sobald die Bank den Eingang des Kündigungsschreibens schriftlich bestätigt hat. Die Kündigung muss aber auf jeden Fall per Post zugestellt und sicherheitshalber per Einschreiben verschickt werden.

Was ist ein Kreditvermittler und welche Aufgaben hat er?

Kreditvermittler sind sogenannte Agenten, die Kredite und Darlehen vermitteln und bei erfolgreichem Abschluss vom jeweiligen Kreditinstitut oder dem Kunden eine Provision erhalten. Oder anders gesagt handelt es sich bei Kreditvermittlern um Unternehmen, die auf Provisionsbasis Kredite von Banken an Kreditantragsteller weiterreichen dürfen. Für die erfolgreiche Vermittlung eines Kredits und Darlehens erhält der Kreditvermittler dann eine entsprechende Provision. Diese Provision wird dem Kreditvermittler entweder vom Kunden oder von der Bank gezahlt und ist erst mit der Auszahlung des Ratenkredites oder Darlehens fällig. In der Regel werden von einem Kreditvermittler hauptsächlich Onlinekredite im Netz angeboten, welche in vielen Fällen meist günstiger als bei der eigenen Hausbank sind. In Deutschland dürfen nur Kreditvermittler mit einer behördlichen Zulassung laut Gewerbeordnung § 34c diese Tätigkeit nachgehen. Ein Darlehensvermittlungsvertrag nach § 655a BGB zwischen einem Kreditvermittler und Kunden ist daher zwingend erforderlich. Da die Kreditvermittlung ein breites Tätigkeitsfeld ist, sind auf diesem Gebiet nicht nur seriöse Vermittler zu finden. Bereits in der Vergangenheit ist es immer wieder zu Abzocker-Praktiken von illegalen Kreditvermittlern gekommen. Nach wie vor haben Kreditvermittler in dieser Branche einen schlechten Ruf. Daher sollten sich Verbraucher bevor sie sich für einen Kreditvermittler entscheiden, umfassende Informationen einholen. Dabei kann ein seriöser und guter Kreditvermittler dem Kreditantragsteller jede Menge Vorteile bieten, von der der Kunde nur profitieren kann. Der große Vorteil eines Kreditvermittlers ist, dass er bei den verschiedenen Banken sehr günstige Konditionen aushandeln kann, welche bei keinem anderen Anbieter günstiger zu finden sind. Die genauen Kenntnisse über die wirtschaftliche und persönliche Lage des Kunden ermöglichen dem Kreditvermittler eine individuelle und persönliche Beratung über vorhandene Kredit- oder Darlehensangebote, die der Lebenssituation des Kunden optimal gerecht wird. Gerade beim Kredit auf Raten sollte das Angebot idealerweise stets der jeweiligen Lebenssituation des Kunden angepasst werden.

Glühbirne schwebt über Mann der Kreditvergleichstafel hochhält

Kredite vergleichen und dabei Zinsen sparen

Das wichtigste Kriterium bei einem Kreditvergleich ist der jährliche Effektivzins. Aber auch die Laufzeit sollte hier gründlich unter die Lupe genommen werden, denn auch sie ist eines der wichtigsten Merkmale für einen Kredit. Dabei sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass der Zinssatz nicht variabel, sondern fest und garantiert über die ganze Laufzeit festgelegt werden sollte. Sonst kann es schnell passieren, dass das Kreditunternehmen oder die Bank bereits nach kurzer Laufzeit den Zinssatz erhöht und der Kredit somit noch teurer wird als er beim ursprünglichen Kreditangebot ausgehandelt wurde.

Was versteht man unter Vorfälligkeitsentschädigung?

Wer zur Finanzierung einer Immobilie schon mal ein Darlehen aufgenommen hat, dem sollte der Begriff Vorfälligkeitsentschädigung bereits bekannt sein. Doch was genau ist eine Vorfälligkeitsentschädigung? Vorfälligkeit bedeutet eigentlich nichts anderes als eine Rückzahlung vorzeitig zu tätigen. Bei einer Vorfälligkeitsentschädigung geht es eigentlich darum, einen Geldbetrag zu bezahlen der fällig wird, wenn ein Festzinsdarlehen vorzeitig vor Ablauf des Vertrages gekündigt wird. Praktisch zu verstehen ist es auch als eine Art Schadensersatz, welchen ein Kreditinstitut wegen fehlender zukünftiger Einnahmen verlangen darf. Durch die vorzeitige Kündigung muss die Bank mit einem Schaden rechnen, der gemäß § 490 Abs. 2 Satz 3 BGB durch die Vorfälligkeitentschädigung aufgefangen werden soll. Denn wenn ein Kredit vereinbart wird, stellt sich das Kreditinstitut auf die verabredete Laufzeit ein und berechnet einen entsprechenden Zinssatz, um die entstehenden Kosten zu decken. Eine Vorfälligkeitsentschädigung fällt letztlich dann an, wenn das Kreditinstitut einer vorzeitigen Ablösung des Kredits zustimmt. Dabei spielen für die Berechnung der Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung die Faktoren wie Höhe der vereinbarten Zinsen, Restschuld, Zinssatz und verbleibende Darlehenszeit eine entscheidende Rolle. Jedoch ist die Berechnung der Höhe von Vorfälligkeitsentschädigungen in der Regel sehr kompliziert. Daher sollten Kreditnehmer die Forderungen oder besser gesagt die Angebote der Banken keinesfalls einfach so akzeptieren. In solchen Fällen lohnt es sich immer wieder diese Angelegenheit von einem Experten überprüfen zu lassen. Außerdem muss der Kreditgeber die Vorfälligkeitsentschädigung so transparent wie möglich darstellen, damit die Kosten auch nachvollziehbar sind. Leider gibt es für Immobilienfinanzierungen im Gegensatz zur Ablösung von Privatkrediten keine gesetzliche Regelung zur Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung. Die einzelnen Kreditinstitute haben da ihre eigenen Berechnungswege. Mittlerweile hat der Bundesgerichtshof mit den beiden Aktiv-Aktiv und die Aktiv-Passiv Methoden diese Rechenwege als gesetzlich zulässig erklärt. Hier wird das Cashflow-Modell angewandt, welches die veränderten Zahlungsströme durch die vorzeitige Rückzahlung beim Kreditgeber berechnet.

Kredite – welche Art von Krediten gibt es?

Wie vorhin schon erklärt wurde, ist ein Kredit eine ausgeliehene Geldsumme von einer Bank oder einem Geldinstitut an einen Kreditnehmer, welche zu bestimmten Konditionen mit Zinsen zurückgezahlt werden muss. Wer sich Geld leiht, sollte genau abwägen, welche Art der Finanzierung lang- oder kurzfristig wirklich Sinn machen. Je nach Verwendungszweck der finanziellen Mittel werden in der Regel verschiedene Darlehensformen von den Banken oder anderen Geldinstituten angeboten. In vielen Fällen entscheidet der Verwendungszweck meistens über die Laufzeit des Kredites, da teure Anschaffungen grundsätzlich über einen längeren Zeitraum finanziert werden müssen. So unterschiedlich die Gründe auch sind einen Kredit aufzunehmen, so verschieden sind auch die Bezeichnungen und Kriterien von Krediten. Kredite sind am besten nach Kredithöhe, Verwendungszweck oder Laufzeit gut zu unterscheiden. Es gibt zum einen zweckgebundene Ratenkredite wie z.B. Autokredite, Immobilienkredite oder Umschuldungskredite und frei einsetzbare oder zweckfreie Kredite. Darüber hinaus stehen den Kunden auch Mikro- oder Kleinkredite mit kleinen Kreditvolumen und kurzen Laufzeiten oder Baufinanzierungskredite mit langen Laufzeiten und hohen Kreditsummen zur Auswahl.

Rahmen- oder Ratenkredit? Das sind die Unterschiede

Ratenkredit- oder Rahmenkredit? Das ist hier die entscheidende Frage. Im Alltag steht man manchmal vor Situationen, wo plötzlich spontanes oder auch geplantes Geld ganz dringend benötigt wird. Hierfür bietet der Ratenkredit eine optimale Finanzierungslösung, weil er auf komfortable Weise abzuschließen ist und zudem zur freien Verfügung ausgezahlt wird. Dieser kann für alle Wünsche und Bedürfnisse des täglichen Lebens genutzt werden. Dabei können Kreditnehmer eine Summe frei nach den eigenen Bedürfnissen festlegen und gleichzeitig mit der Wahl einer individuellen Laufzeit indirekt Einfluss auf die monatliche Rate nehmen. Der am häufigsten genutzte Kredit ist unumstritten der Ratenkredit, welcher - ähnlich wie bei den Wohnungsmieten - in gleichbleibenden monatlichen Raten zurückgezahlt wie. Beim Rahmenkredit wird keine bestimmte Laufzeit vereinbart, in der man den Kredit an die Bank zurückzahlen muss. Die bekannteste und am häufig genutzte Form des Rahmenkredits ist der Dispositionskredit – kurz auch „Dispo“ genannt. Hierbei wird auf dem Girokonto des Kreditnehmers ein Kreditrahmen bewilligt, über den der Kunde frei verfügen kann. Nach Bedarf hat der Verbraucher auch die Möglichkeit das Konto zu überziehen und das geliehene Geld dann zurückzuzahlen, sobald er wieder liquide (nach Gehaltseingang) ist.

Darlehen oder Kredit: Die Laufzeit ist entscheidend

Im Allgemeinen werden die Begriffe Darlehen und Kredit oft als Synonyme verwendet. Ein Darlehen wird häufig als Kredit bezeichnet und umgekehrt auch. Im Grunde genommen ist es auch nicht ganz falsch, dennoch gibt es kleine aber zentrale Unterschiede zwischen den beiden Begriffen. Grundsätzlich versteht man unter den Oberbegriff „Kredit“ die Geldanleihe sowie die Beschaffung von Fremdkapital. Das Darlehen dagegen ist eine klassische Unterform des Kredits. Bei Darlehen werden in der Regel relativ hohe Summen verliehen – bei Krediten dagegen eher kleinere Beträge. Die Laufzeit eines Darlehens ist meist länger als vier Jahre und bei Krediten nicht länger als vier Jahre. Daher werden Darlehen eigentlich nur dann aufgenommen, wenn wirklich richtig große Investitionen wie z. B. ein Immobilienkauf oder Hausbau anstehen bzw. zu finanzieren sind. Zudem sind bei einem Darlehen die Zinsen generell geringer als bei einem Kredit. Das heißt konkret, dass Kredite eher bei kürzere Laufzeiten und geringeren Beträgen vorgesehen sind. Im Bürgerlichen Gesetzbuch gemäß Paragraph 488 ff sind die rechtlichen Grundlagen und Pflichten für ein Darlehen zu finden. Hiernach verpflichtet sich der Darlehensgeber, dem Darlehensnehmer einen Geldbetrag in der vereinbarten Höhe zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig verpflichtet sich der Antragsteller für ein Darlehen dazu, den zur Verfügung gestellten Betrag mitsamt den geschuldeten Zinsen zurückzuzahlen. Dabei wird wiederum nach der Länge der Laufzeiten unterschieden zwischen kurz-, mittel-, und langfristigen Krediten. Kurzfristige Kredite sind innerhalb eines Jahres zurückzuzahlen, während mittelfristige Kredite eine Laufzeit von ein bis vier Jahren haben und langfristige Kredite nach mehr als vier Jahren getilgt werden. Langfristige Kredite weisen Rückzahlungszeiträume von mehr als vier Jahren auf. Außerdem werden für Darlehen auch oft Sicherheiten wie Hypotheken oder ähnliches gefordert. Bei einigen Banken haben Kunden sogar die Möglichkeit die Wunsch-Kreditsumme selber zu wählen – und das mit flexiblen Laufzeiten. Von einem Kredit ist normal häufiger die Rede, wenn Gelder zur Finanzierung von alltäglichen Sachen wie Kauf eines Handy oder einer Waschmaschine benötigt werden. Allerdings kann ein Kredit einfach mit der Bank ausgehandelt werden. Bei einem Darlehen fallen in der Regel nur geringe Zinsen für einen hohen Betrag und lange Laufzeit an. Kreditzinsen sind hingegen wesentlich höher. Ein Darlehen erhält man normalerweise bei der Hausbank, die jedoch oft sehr strengen Kriterien vorrausetzt. Gerade bei Kunden die schon einen Schufa-Eintrag haben, sind die Chancen einen Kredit zu bekommen nicht sonderlich optimal. Deswegen ist es in solch einem Fall vorteilhaft, ein Darlehen ohne Schufa-Auskunft zu beantragen.

Mann mit Aktenkoffer und Reisegepäck mit Flugzeug im Hintergrund

Trotz Schulden ist das Auswandern auch möglich

Der sehnliche Wunsch, alles hinter sich zu lassen, in ein neues Land auszuwandern und wieder bei null anzufangen, ist eine große Entscheidung im Leben einer Person. Damit dieser Traum auch in Erfüllung gehen kann, sollte sich der Beteiligte zusätzlich um viele bürokratische Sachen kümmern. So müssen zum Beispiel Visum- und Einreisebedingungen recherchiert werden, die neue Sprache beherrscht werden und eine Arbeit sowie Wohnung im neuen Zielland sollten gesichert sein. Ferner müsste man noch die nötigen Behördengänge für die Abmeldung und auch die dazu notwendigen Dokumente besorgen. Dabei sollten Auswanderer stets berücksichtigen, dass Schulden nie einfach so verschwinden. Bei einem Neustart im neuen Land müssen die Schulden dennoch beglichen werden. Daher ist es sehr ratsam vor diesem großen Schritt im Vorfeld seine finanzielle Situation in Deutschland zu klären. So kann man den Stress beim Auswandern mit Schulden und der möglichen Schuldenfallen bei der Rückkehr vermeiden. Einem echten Neustart ohne Schulden würde demnach nichts mehr im Wege stehen. Aber auch Leute die Schulden haben, dürfen ebenfalls auswandern, denn laut Gesetz darf jeder Mensch seinen Wohnort frei bestimmen. Allerdings bleiben die Schulden auch im Ausland bestehen und können je nach Land auch dort eingefordert werden. Auswanderer, die in ein anderes EU-Land ziehen, nehmen also ihre Schulden automatisch mit. Menschen die sich aber wegen Kreditbetrugs oder ähnlichen kriminellen Machenschaften doch strafbar gemacht haben, dürfen nicht ins Ausland auswandern. Darüber hinaus hat Deutschland mit anderen Ländern ein Vollstreckungsabkommen unterzeichnet. Beispielsweise gibt es innerhalb der Europäischen Union (EU) einen europäischen Vollstreckungstitel, der bei den anderen Mitgliedsländern automatisch anerkannt ist. Die Schulden werden dann gegebenenfalls von einem lokalen Inkassounternehmen eingetrieben. Andere Länder wie die USA, Australien oder Kanada erfragen für ein Visum hingegen stets einen Nachweis über die finanziellen Mittel des Antragstellers. Aber auch wenn man untertaucht und unentdeckt bleibt, der Schuldenberg in Deutschland wird durch die Flucht nicht verschwinden. In diesem Fall kann der Gläubiger einen Schuldtitel vor Gericht erwirken lassen und die Forderung in Deutschland verjährt erst nach 30 Jahren.

Was ist eine Umschuldung?

Von einer Umschuldung ist meistens die Rede wenn man einen Kredit bei einer Bank zu bestimmten Bedingungen und Konditionen abgeschlossen hat, aber dann später mit dem Kredit zu einer anderen Bank wechselt. Kurzum: Bei einer Umschuldung wird der teurere Kredit durch einen günstigeren Kredit ersetzt. Das bedeutet in der Praxis, dass alte Schulden jetzt mit neuen Schulden bezahlt werden. Im besten Fall gibt es für diesen Wechsel bei der neuen Bank sogar bessere Konditionen speziell in Form von niedrigeren Zinsen. Und genau das ist der entscheidende Punkt bei einer optimalen Umschuldung. Denn eine Kreditablösung ist vor allem in Niedrigzinsphasen besonders empfehlenswert. Zudem kann man mit einer Umschuldung viel Geld sparen. Das Beste dabei ist, dass sich mit den neuen Konditionen – bei gleicher Restschuld – beispielsweise die monatliche Rate senkt und so können diese besser getragen werden. Dabei hat eine Umschuldung das primäre Ziel, eine verschuldete Person finanziell zu entlasten und die Schuldentragfähigkeit zu erhöhen. Dadurch wird die Wahrscheinlichkeit eines Zahlungsausfalls deutlich verringert. Eine Umschuldung kann aber auch vorgenommen werden, wenn mehrere bestehende Verbindlichkeiten bestehen. Gerade bei fallenden Zinsen lohnt es sich für Kreditnehmer bei bestehenden Krediten eine Umschuldung zu vollziehen. Allerdings muss hier genau gerechnet werden, da der bisherige Kreditgeber eine Entschädigung für den entstehenden Zinsverlust, die sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung verlangen kann. Daher sind Umschuldungen nur dann sinnvoll, wenn der Kreditzins für den Kreditnehmer günstiger wird oder sich die Kreditbedingungen insgesamt deutlich attraktiver gestalten. In einigen Fällen kommt es aber auch vor, dass mehrere Kredite oder Darlehen durch eine Umschuldung in eine einzige Verbindlichkeit umgewandelt werden und somit aus mehreren Kreditraten nur noch eine wird.